Die Rasse der Berner Sennenhunde basiert auf Bauernhunde, die vowiegend in ländlichen Gegenden im Kanton Bern vorkamen. Es sind Gebrauchshunde, die sowohl ausgezeichnete Wächter als auch kräftige Zughunde waren und deshalb zum Gebrauchshundetyp zählen.
Die ersten Berner Sennenhunde wurden 1904 ins Hundestammbuch eingetragen. Damals gab es innerhalb der Rasse
natürlich noch deutliche Unterschiede.
Das definierte Ziel der Zucht war nun die einheitliche äussere Erscheinung, welche klar definierte Kriterien berücksichtigen sollte. Diese Kriterien wurden im Rassestandard
der FCI, Federation cynologique international festgehalten, so dass für alle Züchter das Zuchtziel
als klare Vorgabe verbindlich und unmissverständlich verfolgbar war.
Heute wissen wir,
dass die Reinzucht, übrigens generell und somit bei allen Rassen, eine riesige Problematik
im Hinblick auf die Gesunheit darstellt. Folglich war bisher auch in unserer Zucht das primäre
Selektionskriterium dem äusseren Erscheinungsbild und dem Wesen gewidmet,
so dass freundliche, aufgeweckte und wunderschöne
Nachkommen zu erwarten waren.
Durch den viel zu frühen Tod unserer geliebten Hündin, welche bereits mit viereinhalb Jahren
schwer an Krebs erkrankt war, kamen Gedanken bezüglich Zuchtziele ins Rollen,
welche vermehrt auch nach Langlebigkeit verlangten.
Somit gab sie uns den wichtigen Anstoss, unsere Zuchtziele neu zu überdenken.
Mit der Konsequenz, dass wir fortan noch mehr auf die Lebensdauer in den Ahnentafeln achten
und diese bei den Wurfplanungen genauso stark bewerten, wie wir das bisher
mit äusseren Merkmalen zu tun pflegten.
Ein frommer Wunsch? - Schönheit, Gesundheit, Widerstands- und Leistungsfähigkeit!
Damit dies kein Wunsch bleibt, geben wir unser Bestes,
indem wir möglichst viele Informationen über Zuchtpartner und deren Vorfahren sammeln.
Damit gewinnen wir geeignete Voraussetzungen, um weiterhin
verantwortungsbewusst Berner Sennenhunde zu züchten.
Garantieren können wir nichts - einzig, dass wir unser Bestes geben!